Willkommen im
Land der Kirschen

Willkommen bei den »Gscheitguten Kirschwochen« – Die Kirschensaison ist eröffnet! Sie beginnt traditionell mit Johanni, was man sich leicht merken kann: »Spargel tot, Kirschen rot«.

Warum Kirschwochen?

Die Kirschen spielen unter den fränkischen Obstsorten eine besondere Rolle, denn die Fränkische Schweiz ist mit mehr als 200.000 Bäumen auf 25 Quadratkilometern das größte zusammenhängende Süßkirschenanbaugebiet Europas.

Unsere einheimischen Gasthöfe haben eine ganze Reihe verführerischer Rezepte parat, um die Kirsche zum kulinarischen Star zu machen. Beispiele gefällig?

Carpaccio vom Reh mit eingelegten Kirschen

Braugasthof Pfister, Weigelshofen

Gänseleber-Kirsch-Canneloni

Alter Brunnen, Marloffstein

Omas Kirschkäsekuchen

Kaffeerösterei Bogatz, Forchheim

Quarkkirschenstrudel

Kaffeerösterei Bogatz, Forchheim

Kirschbrand aus dem Eichenholzfaß

Nikl Bräu, Pretzfeld

Kirschchutney mit Zwetschgenbames

Braugasthof Pfister, Weigelshofen

Kirsch-Lavendel-Panna Cotta

Gasthof Sponsel, Oberfellendorf

Kirschsorbet mit Bauernjoghurt

Alter Brunnen, Marloffstein

Rehrücken mit glasierten Pfefferkirschen

Alter Brunnen, Marloffstein

Schoko-Kirschparfait auf Knusperboden

Braugasthof Pfister, Weigelshofen

Sprüchbeutel mit Kirschen

Berggasthof Hötzelein, Regensberg

Steak vom Hirschrücken mit Sauerkirschsoße

Braugasthof Pfister, Weigelshofen

Cordon bleu mit hausgem. Bauernschinken & Kirschen

Gasthof Drei Linden, Bärnfels

Fränkischer Pfannkuchen mit Kirschen

Gasthof Drei Linden, Bärnfels

Die Fränkische Schweiz – Land der Kirschen

Hier bei uns gibt es noch die Bäuerinnen und Bauern, die sie wie früher ernten – mit langen Leitern von den hochstämmigen Bäumen auf den Streuobstwiesen. Doch da diese aromatischen Kirschen meist kleiner sind, gelangen sie nicht in den Handel, sie sind nur direkt ab Hof erhältlich. Wer sich für den Kirschenanbau interessiert, findet bei den Naturparkhöfen gute Adressen zum Kirschenkaufen, Zum Beispiel den Preuschens-Hof in Egloffstein oder den Peterhof in Ortsspitz.

Klimawandel und Kirschenernte

Bis vor 10 Jahren ernteten die fränkischen Obstbauern bis zu 8.000 Tonnen Süßkirschen, das entsprach einem Fünftel der deutschen Süßkirschenernte. Heute bringen selbst gute Jahre nur noch knapp die Hälfte ein, denn der Klimawandel macht auch vor der Fränkischen Schweiz nicht Halt. Spätfröste, spontane Wetterereignisse wie Hagel oder Sturm oder feuchtes Klima sorgen dafür, dass die Kirschen immer weniger werden. Kirschbäume sind Sensibelchen – sie mögen einfach keinen Klimawandel.

Unsere Kirschenkönigin

Alle zwei Jahre wird in der Fränkischen Schweiz eine Kirschenkönigin gewählt. Sie ist die Botschafterin der fränkischen Kirsche und kennt sich bestens mit dem Obstanbau aus. In diesem Jahr ist es Rebecca Daut aus Langensendelbach

Wussten Sie schon, dass …

… die Kirsche unter Obstbauern als Sensibelchen gilt? Sie reagiert empfindlich auf Regen, Temperatur oder Druck. Und deswegen isst man sie am besten frisch.

Leicht nachgemacht

Ein Rezept aus Großmutters Kochbuch ist der Kirschenmichl. Der leichte Auflauf wird meist warm serviert und kann auch gut als Hauptspeise gegessen werden. Das Rezept finden Sie hier. Ein süßer Traum sind auch die Kirschlikörpralinen, die Sie nach diesem Rezept selbst herstellen können.

Mehr über die Kirschen erfahren Sie auch im aktuellen Genussmagazin der Tourismuszentrale